Wusstet ihr schon, dass es in Isenbüttel ein Mausoleum gibt?
Viele Isenbüttler wissen nicht, dass es in Isenbüttel ein Mausoleum gibt.
Was ist ein Mausoleum, wann entstand das Mausoleum, für wen wurde es gebaut und Vieles mehr erfahrt ihr, wenn ihr weiterlest, es wird spannend. Ein Mausoleum ist eine überirdische Grabstätte in der Form eines Hauses. Das Mausoleum steht, wie soll es auch anders sein, im Mausoleumsweg.

Das Mausoleum liegt etwa 5 Minuten zu Fuß von Lidl entfernt. Man erreicht das Mausoleum, indem man auf der Calberlaher Straße in Richtung Calberlah entlang geht und dann links in den Mausoleumsweg einbiegt. Auf der Anhöhe rechts, in einem kleinen Waldstück liegt ziemlich versteckt, auf einem alten, verlassenen und zugewachsenen Grundstück die Grabstätte, in der die sterblichen Überreste von Familienmitgliedern der Familie von Campe liegen.

Das Isenbüttler Mausoleum wurde etwa um 1874 erbaut. Die Grabstätte war für die Familie von Campe bestimmt. Die Familie von Campe war eine adelige Familie, die seit dem Mittelalter ab 1330 in Isenbüttel einen Hof hatte. In einem Lehnsbrief des Herzogs Heinrich von Braunschweig und Lüneburg aus dem Jahre 1485 kann man nachlesen, dass ein Jan von dem Campe unter anderem eine Schmiede, einen Sattelhof, eine Schäferei und die Mühlen zu Isenbüttel als Lehen bekommen hatte.

Da Familienmitglieder von Campe wegen Streitigkeiten mit der Kirche nicht mehr in einer Grabnische der Kirche begraben werden durften, haben sie sich das Mausoleum auf der Anhöhe bauen lassen.

Unserem WPK-Kurs Geschichte hat es Spaß gemacht zum Mausoleum zu gehen und einiges über das Mausoleum herauszufinden.

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(WPK Kurs Geschichte Klasse 6, Artikel von: Viola Ebert, Lisa Turek und Sofia Kandilakis) - Lehrerin: Frau Gayk