Schulprogramm

Leitziele

  1. Wir stärken das Einfühlungsvermögen der Schülerinnen und Schüler und den respektvollen Umgang miteinander auf der Basis von Weltoffenheit, Rücksichtnahme und Toleranz.
  2. Wir schaffen die Voraussetzungen dafür, dass unsere Schülerinnen und Schüler die Übergänge zu den weiterführenden Schulen oder beruflichen Ausbildungen erfolgreich bewältigen können.
  3. Wir arbeiten in einem produktiven und geregelten Lernklima. Die Schülerinnen und Schüler erreichen durch vielfältige Methoden und individualisierten Unterricht fachliche und persönliche Fähigkeiten und Fertigkeiten.
  4. Uns ist ein tragfähiges Beratungsnetzwerk von internen und externen Fachkräften wichtig, um Schülerinnen und Schüler individuell zu unterstützen und aufkommende Probleme rechtzeitig abzufangen.
  5. Wir legen besonderen Wert darauf, dass alle an dieser Schule beteiligten Personen transparent zusammen arbeiten, um Qualität der Schule stetig weiter zu entwickeln.
    Wir überprüfen die Wirksamkeit unserer Arbeit regelmäßig.
  6. Durch eine zukunftsgerichtete Personalplanung mit bedarfsgerechter Qualifizierung bauen wir die Kompetenz unseres Kollegiums stetig aus. Dabei berücksichtigen wir gesundheitsförderliche Arbeitsbedingungen.
  7. In unserer Schule beachten wir die gemeinsam beschlossenen Grundsätze zur Leistungsbewertung auf der Grundlage der schuleigenen Arbeitspläne. Wir schaffen dadurch Transparenz und Vergleichbarkeit.
  8. Wir halten uns an gemeinsam getroffene Vereinbarungen auf fachlicher und erzieherischer Ebene. Dabei verbessern wir stetig Kooperationen auf didaktischer und fachlicher Ebene, innerhalb und auch außerhalb des Kollegiums.

Entwicklungsziele

Leitsatz 1

Wir stärken das Einfühlungsvermögen der Schülerinnen und Schüler und den respektvollen Umgang miteinander auf der Basis von Weltoffenheit, Rücksichtnahme und Toleranz.

1. Entwicklungsziel (mittelfristig)

In den Schuljahren 2016/17, 2017/18 und 2018/19 findet das Projekt „Brücken bauen“ in Zusammenarbeit mit der Jugendförderung und der Grundschule Calberlah statt. 

Maßnahmen:

Die Schulsozialarbeiterin hat bis zum 01.08. 2017 in Zusammenarbeit mit der Jugendförderung der Samtgemeinde und der Grundschule ein Konzept mit Terminvorschlag für das kommende Schuljahr erstellt, das auf der ersten Dienstbesprechung im neuen Schuljahr vorgestellt wird.

Überprüfung der Wirksamkeit:

Das Projekt hat stattgefunden und wird jährlich in die Schuljahresplanung mit einbezogen.

Erweiterung ab dem Schuljahr 2016-17:

Erweiterung ab dem Schuljahr 2017-18:

Erweiterung ab dem Schuljahr 2018-19:

2. Entwicklungsziel (kurzfristig)

Die Schule hat zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Sprachlernklasse.

Maßnahmen:

Frau Lumm nimmt bis zum 1.6. 2015 Kontakt auf zur Landesschulbehörde, und klärt die fachlichen und didaktischen Rahmenbedingungen.
Frau Lumm und eine weitere Lehrkraft nehmen das nächstmögliche Fortbildungsangebot zu „Deutsch als Zweitsprache“ wahr.
Die Schulleitung klärte bis zum 1.6. 2015 mit dem Landkreis die zu erwartenden Schülerzahlen bezüglich sprachunkundiger Schüler.
Die Schulleitung stellte zum 1.7. 2015 einen Antrag auf Einrichtung einer Sprachlernklasse bei der Landesschulbehörde.

Überprüfung der Wirksamkeit:

Es existiert eine Sprachlernklasse.

Erweiterung 2016-17:

Schuljahr 2017-18:

Schuljahr 2018-19:

Leitsatz 2

Wir schaffen die Voraussetzungen dafür, dass unsere Schülerinnen und Schüler die Übergänge zu den weiterführenden Schulen oder beruflichen Ausbildungen erfolgreich bewältigen können.

1. Entwicklungsziel (langfristig)

Aufsteigend mit dem künftigen 8. Jahrgang Schüler erwerben ab dem Schuljahr 2015/16 alle Schüler/innen verbindliche Kompetenzen in den Bereichen Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Bildbearbeitung, Präsentationssoftware. Dabei spielt neben dem Informatikunterricht der Nachmittagsunterricht eine zentrale Rolle.

Maßnahmen:

Die Fachschaft Informatik erstellt bis zum 1.5.2015 in Zusammenarbeit mit der Fachschaft Wirtschaft einen Katalog von Kompetenzen, die nach jeweils Klasse 8, 9 und 10 erreicht sein sollen.

Die Fachschaft Informatik erstellt auf der Grundlage der Kompetenzliste bis zum 1.7. 2015 für den jetzigen 7. Jahrgang einen Diagnosetest. Der Diagnosetest wird in der vorletzten Schulwoche des Schuljahres 2014/15 durchgeführt. In der letzten Schulwoche liegen die Einteilungen der Schüler/innen in die verschiedenen Kompetenzgruppen vor. Die Zusammensetzung und bereits vorliegenden Kompetenzen der Gruppen bilden die Grundlage für die Planung der unterschiedlichen SAP. Die SAP werden durch die Fachschaft Informatik bis zum Ende der Sommerferien erarbeitet.

Überprüfung der Wirksamkeit:

Die Schüler/innen und Schüler wenden die erworbenen Kompetenzen in Klasse 10 in den verschiedenen Unterrichts- und Lernsituationen sicher an.

Erweiterung 2016-17:

Erweiterung 2017-18:

Leitsatz 3

Wir arbeiten in einem produktiven und geregelten Lernklima. Die Schülerinnen und Schüler erreichen durch vielfältige Methoden und individualisierten Unterricht fachliche und persönliche Fähigkeiten und Fertigkeiten.

1. Entwicklungsziel (mittelfristig):

Am Ende des Schuljahres 2015/16 liegen die Unterrichtseinheitsraster für die Hauptfächer in den Jahrgängen 5-9 vor und in den übrigen Fächern in den Jahrgängen 5-7.

Maßnahmen

In den Fachkonferenzen der Nebenfächer im 1. Halbjahr des Schuljahres 2016/ 2017 einigen sich die Lehrkräfte für jedes Fach auf eine formale Maske. Auf den Fachkonferenzen werden Teams zur Erarbeitung der einzelnen Unterrichtseinheitsraster gebildet. Überprüfung der Wirksamkeit: Alle genannten Unterrichtseinheitsraster sind zu Beginn des Schuljahres 2016/ 2017 im Onlinebereich zu finden.

Erweiterung 2016-17:

2. Entwicklungsziel (langfristig)

Wir erhöhen die Rechtschreibfertigkeit unserer Schüler und Schülerinnen.

Maßnahmen:

Im Deutschunterricht wird Rechtschreibung in jeder Woche kontinuierlich unterrichtet.
Wir schaffen die Möglichkeit, in Absprache mit den Jahrgangsfachlehrkräften, für Form und korrekte Rechtschreibung Zusatzpunkt zu erteilen.
Es findet eine grundlegende Rechtschreibkorrektur in den schriftlichen Arbeiten aller Fächer statt.
Die Fachschaft Deutsch sichtet die Möglichkeiten einer Online-Diagnose, die anschließendes individuelles Training und Überprüfung beinhaltet.
Der Arbeitskreis Ganztagsunterricht erarbeitet Möglichkeiten des Rechtschreibtrainings im Nachmittagsunterricht.
Um Rechtschreibproblemen aufgrund degenerierter Handschriften entgegenzuwirken, bildet sich Frau Pätzold bedarfsgerecht fort und erarbeitet anschließend Vorschläge zu Interventionsmöglichkeiten.

Überprüfung der Wirksamkeit:

Das Ziel ist erreicht, wenn in mindestens 3 aufeinanderfolgenden Schuljahren die Rechtschreibfertigkeiten in den zentralen Abschlussarbeiten mindestens im Landesdurchschnitt sind.

3. Entwicklungsziel (kurzfristig)

Zu den ILE-Konferenzen im 2. Halbjahr des Schuljahres 2014/15 ist die digitale ILE-Plattform einsatzfähig.

Maßnahmen:

Die Programmierung der digitalen ILE-Plattform sowie die Eingabe der Schülerdaten sind nach den Osterferien abgeschlossen. Vor den 2. ILE-Konferenzen des Schuljahres 2014/15 hat eine Schulung des Kollegiums zur Handhabung der digitalen ILE-Plattform stattgefunden, und die Kollegen und Kolleginnen haben ihre Bewertungen und Beobachtungen aus dem 1. Halbjahr auf der digitalen Plattform eingegeben.

Überprüfung der Wirksamkeit:

Die digitale ILE-Plattform ist zu den 2. ILE-Konferenzen funktionsfähig, und alle erforderlichen Daten sind eingegeben.

Erweiterung 2016-17:

Erweiterung 2017-18:

4. Entwicklungsziel (kurz- bis mittelfristig)

Wir schaffen bis zu Beginn des Schuljahres 2015/16 die Voraussetzungen, um im Fach Mathematik die Kurs-Durchlässigkeit von den G-Kursen in die E-Kurse zu erleichtern. Bestimmte Bereiche einiger Unterrichtsthemen im Fach Mathematik weichen aufgrund der unterschiedlichen Kerncurricula voneinander ab. Dies erschwert die Durchlässigkeit von G in den E-Kurs.

Maßnahmen:

Alle Themen, die im E-Kurs unterrichtet werden, werden auch im G-Kurs in kurzer Form unterrichtet. In diesen Zusatzthemen wird im G-Kurs keine schriftliche Leistungsmessung durchgeführt.
Der Wechsel vom G-Kurs in den E-kurs wird langfristig angebahnt und dann weiter begleitet: Die Wechselkandidaten erhalten in der 5. Mathematikstunde des G-Kurses differenziertes Material mit steigendem Schwierigkeitsgrad bis der Zeitpunkt des Wechsels in den E-Kurs erreicht ist.
Die Fachlehrkraft des E-Kurses händigt nach erfolgtem Wechsel dem Schüler/der Schülerin zusätzliche Selbstlernmaterialien aus und wertet diese gemeinsam mit dem Schüler/der Schülerin aus.
Je nach Unterrichtsversorgung findet in vor dem geplanten Wechsel eine individuelle Förderung durch eine Fachlehrkraft statt. Diese Förderung wird gegebenenfalls nachdem Wechsel fortgeführt.

Überprüfung der Wirksamkeit:

5. Entwicklungsziel (kurzfristig)

Eine aktualisierte Schulordnung liegt zu Beginn des Schuljahres 2015/16 vor.

Maßnahme:

Die SV überarbeitet die Schulordnung und stellt den neuen Vorschlag in der letzten Gesamtkonferenz des Schuljahres 2014/15 zur Abstimmung.

Überprüfung der Wirksamkeit:

Eine aktualisierte Schulordnung liegt zu Beginn des Schuljahres 2015/16 vor.

Überprüfung im Schuljahr 2016/2017

Leitsatz 6

Durch eine zukunftsgerichtete Personalplanung mit bedarfsgerechter Qualifizierung bauen wir die Kompetenz unseres Kollegiums stetig aus. Dabei berücksichtigen wir gesundheitsförderliche Arbeitsbedingungen.

1.Entwicklungsziel (mittel-, langfristig)

Die Lehrkräfte professionalisieren sich zunehmend in Bezug auf das Arbeitsfeld der Inklusion.

Maßnahmen:

Bis zu Beginn des neuen Schuljahres erstellen die OBS-Lehrkräfte in den Inklusionsklassen zusammen mit den Förderschullehrkräften Grundsätze der Zusammenarbeit. Diese berücksichtigen eine Aufgabenbeschreibung, Grundsätze des Ressourceneinsatzes sowie eine verbindliche Methode der Dokumentation. Zum 2. Halbjahr des Schuljahres 2015/16 sind die Förderschul-SAPs, soweit es inhaltlich möglich ist, in den Unterrichtseinheitsrastern berücksichtigt. Es existieren Strukturen und Prozesse, um den ziel-und inhaltsdifferenten Unterricht aller Schülerinnen und Schüler einer Lerngruppe zu gewährleisten. In der letzten DB des Schuljahres 2014/15 wird der Fortbildungsbedarf im Bereich Inklusion festgestellt. Mit Beginn des Schuljahres 2015/16 werden der Wahrnehmung geeigneter Fortbildungsmöglichkeiten Priorität eingeräumt.

Überprüfung der Wirksamkeit:

Es existiert zum 1.2. 2016 ein Konzept mit Grundsätzen zur Zusammenarbeit Lehrkräfte/Förderschullehrkräfte. Es liegen modifizierte Unterrichtseinheitsraster bzw. verschriftlichte Prozesse für ziel- und inhaltsdifferenten Unterricht vor. Lehrkräfte haben am Ende des Schuljahres 2015/16 an Fortbildungen zur Inklusion teilgenommen. Informelle Rückmeldungen und spezielle Befragungen lassen auf eine Verringerung der gefühlten Belastung schließen. Inklusionsschüler/innen arbeiten erfolgreich und zufrieden.

Erweiterung 2016-17:

2.Entwicklungsziel (kurzfristig – mittelfristig)

Wir werden Strategien zum Umgang mit Entlastungsfaktoren sichten, stärken und ab dem Schuljahr 2015/16 gezielt anwenden.

Maßnahmen:

Es findet zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine SchiLf zum Thema „Gesundheitsschutz“ statt. Der Personalrat erarbeitet bis zum Ende des Schuljahres 2014/15Vorschläge auf der Basis der in der Schulinternen Lehrerfortbildung im April gewonnenen Erkenntnisse. Die Vorschläge werden auf den Präsenztagen am Ende der Sommerferien 2015 diskutiert und gegebenenfalls zur Anwendung gebracht.

Überprüfung der Wirksamkeit:

Informelle Rückmeldungen und anonyme Fragebögen zu einzelnen Bereichen. Die GAPS-Bögen zeigen gegenüber der Erhebung vom Februar 2014 eine positive Entwicklung an.

Erweiterung 2016-17

Stand: August 2017

 
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