Es gelten die aktuellen Bestimmungen des Landes Niedersachsen sowie des Landkreises Gifhorns insbesondere die Bestimmungen des Gesundheitsamts Gifhorn.

Organisationsteam

Zur Durchführung, Aktualisierung und Anpassung wurde ein schulinternes Hygieneteam gebildet. Dabei sind: Sabine Fasterling (Konrektorin), Egon Kraus (Hausmeister), Susanne Fehmer (Sekretariat) sowie Thomas Seeliger (Rektor). Es finden regelmäßige Teamtreffen statt. (Montag, 7.30 Uhr). Bei Bedarf können kurzfristige Treffen einberufen werden.

Das Regelwerk des Niedersächsischen Rahmen-Hygieneplan Corona Schule in der Fassung vom 05. August 2020 beschreibt die wichtigsten Maßnahmen zur Einhaltung. Die Verhaltensweisen werden periodisch den Schülerinnen und Schülern, sowie allen anderen Lehrkräften und Mitarbeiter.

Wichtigste Maßnahmen
 

  • Abstandsgebot: Mindestens 1,50 m Abstand zu Personen halten.
  • Husten- und Niesetikette: Husten und Niesen in die Armbeuge oder ein Taschentuch
  • gehören zu den wichtigsten Präventionsmaßnahmen! Beim Husten oder Niesen größtmöglichen Abstand zu anderen Personen halten, am besten wegdrehen.
  • Händewaschen mit Seife für 20 - 30 Sekunden, auch kaltes Wasser ist ausreichend,
  • entscheidend ist der Einsatz von Seife (siehe auch https://www.infektionsschutz.de/haendewaschen/), z. B. nach Husten oder Niesen; nach der Benutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln; nach dem erstmaligen Betreten des Schulgebäudes; vor dem Essen; vor dem Aufsetzen und nach dem Abnehmen eines Mund-Nasen-Schutzes, nach dem Toiletten-Gang.
  • Damit die Haut durch das häufige Waschen nicht austrocknet, sollten die Hände regelmäßig eingecremt werden. Die Handcreme kann für den Eigengebrauch von zu
  • Hause mitgebracht werden.
  • Bei Krankheitszeichen (z. B. Fieber, Husten, Kurzatmigkeit, Luftnot, Verlust des Geschmacks-/Geruchssinn, Halsschmerzen, Schnupfen, Gliederschmerzen) auf jeden
  • Fall zu Hause bleiben und die Schule informieren.
  • Aufzüge sind grundsätzlich nur durch eine Person zu benutzen und deren Benutzung
  • ggf. auf Personen oder Situationen mit spezifischen Bedarfen einzuschränken.
  • Mit den Händen nicht das Gesicht, insbesondere die Schleimhäute nicht berühren, d. h. nicht an Mund, Augen und Nase fassen. Keine Berührungen, Umarmungen, Bussi-Bussi, Ghetto-Faust und kein Händeschütteln.
  • Gegenstände wie z. B. Trinkbecher, persönliche Arbeitsmaterialien, Stifte sollen nicht
  • mit anderen Personen geteilt werden.
  • Den Kontakt mit häufig genutzten Flächen wie Türklinken oder Fahrstuhlknöpfe möglichst minimieren, z. B. nicht mit der vollen Hand bzw. den Fingern anfassen, ggf. Ellenbogen benutzen.

Mund-Nasen-Bedeckung

Mund-Nasen-Schutz (MNS) oder eine textile Barriere (Mund-Nasen-Bedeckung/

Behelfsmasken) können in den Pausen getragen werden. Diese sind selbst mitzubringen und

werden nicht vom Schulträger gestellt. Im Unterricht ist das Tragen von Masken nicht erforderlich, da der Sicherheitsabstand gewährleistet ist.

Auf den Fluren und in den Gängen der Schule muss ein Schutz getragen werden.

Lüftung

Besonders wichtig ist das regelmäßige und richtige Lüften, da hierdurch die Innenraumluft ausgetauscht wird. Mehrmals täglich, mindestens alle 45 Minuten, in jeder Pause und vor jeder Schulstunde, ist eine Stoßlüftung bzw. Querlüftung durch vollständig geöffnete Fenster über mehrere Minuten vorzunehmen. Die Verantwortung trägt die Lehrkraft.

Aus Sicherheitsgründen verschlossene Fenster müssen für die Lüftung unter Aufsicht einer Lehrkraft geöffnet werden. Können aufgrund baulicher Maßnahmen Fenster in einem Raum dauerhaft nicht geöffnet werden, ist er für den Unterricht nicht geeignet, es sei denn, es ist eine effektive raumlufttechnische Anlage (Lüftungsanlage) vorhanden. 

Räume, die über eine raumlufttechnische Anlage (Lüftungsanlage) be- und entlüftet werden, sind dann nutzbar, wenn sichergestellt ist, dass die Lüftungsanlage nicht als potenzielle Quelle der Virusweiterverbreitung dienen kann (kein Umluftbetrieb, Wartung gem. VDI 6022).

Reinigung

Die DIN 77400 (Reinigungsdienstleitungen Schulgebäude – Anforderungen an die Reinigung) ist zu beachten. Sie definiert Grundsätze für eine hygienische Schulreinigung unter Berücksichtigung aktueller Entwicklungen hinsichtlich Technik und Methoden der Gebäudereinigung und rechtlicher Anforderungen durch das Infektionsschutzgesetz.

Folgende Areale der genutzten Räume der Schulen sind  mit den üblichen tensidhaltigen Reinigungsmitteln (Detergenzien) besonders gründlich und in stark frequentierten Bereichen täglich gereinigt werden:

  • Türklinken und Griffe (z. B. Schubladen- und Fenstergriffe) sowie der Umgriff der Türen
  • Treppen- und Handläufe
  • Lichtschalter
  • Tische, Telefone, Kopierer
  • und alle sonstigen Griffbereiche.

Computermäuse und Tastaturen sind von den Benutzern nach der Benutzung selbst mit ge- eigneten Reinigungsmitteln zu reinigen. Die Müllbehälter sind täglich zu leeren.

Hygiene im Sanitätsbereich

In allen Toilettenräumen müssen ausreichend Flüssigseifenspender und Einmalhandtücher bereitgestellt und regelmäßig aufgefüllt werden. Abfallbehälter für Einmalhandtücher sind vorzuhalten.

Das schulische Personal achtet darauf, dass sich nicht zu viele Schülerinnen und Schüler zeit- gleich in den Sanitärräumen aufhalten. Am Eingang der Toiletten muss durch gut sichtbaren Aushang darauf hingewiesen werden, dass sich in den Toilettenräumen stets nur einzelne Schülerinnen und Schüler (Zahl in Abhängigkeit von der Größe des Sanitärbereichs) aufhalten dürfen. Das aufsichtführende schulische Personal achtet verstärkt darauf, dass die Schülerinnen und Schüler die Verhaltens- und Hygieneregeln insbesondere in den WC-Anlagen einhalten.

Die Toiletten werden regelmäßig auf Funktions- und Hygienemängel zu prüfen.

Toilettensitze, Armaturen, Waschbecken und Fußböden sind täglich zu reinigen. Auch hier ist eine Desinfektion nur bei sichtbarer Kontamination mit Fäkalien, Blut oder Erbrochenem nach Entfernung der Verschmutzung erforderlich. Dabei sind Einmalhandschuhe nach EN 374 zu tragen. Alternativ können Arbeitsgummihandschuhe genutzt werden, welche nach Gebrauch sachgerecht gereinigt und desinfiziert werden müssen.

Pausenzeiten

Auch in den Pausen und unmittelbar vor Unterrichtsbeginn bzw. unmittelbar nach Unterrichtschluss muss gewährleistet sein, dass Abstand von 1,5 m zu anderen Personen gehalten wird.

Aufsichtspflichten müssen im Hinblick auf veränderte Pausensituationen angepasst werden (geöffnete Fenster, körperliche Auseinandersetzungen zwischen Schülerinnen und Schülern, „tote“ Ecken im Schulgelände).

Die Klassen haben dazu eigene Stellplätze.

Abstand halten gilt überall, auch im Lehrerzimmer, im Sekretariat und in der Teeküche. Es sind Vorkehrungen zur Steuerung des Zutritts, zur Vermeidung von Warteschlangen und zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern zu treffen. Dies gilt auch, soweit ein Pausen-/Kioskverkauf oder Mensabetrieb wieder angeboten werden kann.

Allgemeine Vorgaben zum Sportunterricht

Der Sportunterricht ist unter Beachtung der Vorgaben des § 1 Abs. 8 der Niedersächsischen Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus (CoronaVO) zulässig:

Die Sportausübung werden ausgeübt , wenn

  • diese kontaktlos zwischen den beteiligten Personen erfolgt,
  • ein Abstand von mindestens 2 Metern jeder Person zu jeder anderen beteiligten Person jederzeit eingehalten wird,
  • Hygiene- und Desinfektionsmaßnahmen, insbesondere in Bezug auf gemeinsam genutzte Sportgeräte, durchgeführt werden,
  • beim Zutritt zur Sportanlage Warteschlangen vermieden werden,
  • Zuschauerinnen und Zuschauer ausgeschlossen sind und die Zahl der Personen auf das erforderliche Minimum vermindert wird.

Des weiteren gelten die Hinweise zum Schulsport (Niedersächsischer Rahmenhygieneplan Corona Schule Ergänzung Sportunterricht)

Personen mit einem höheren Risiko für einen schweren Covid-19-krankheitsverlauf
 

Bei bestimmten Personengruppen ist das Risiko für einen schweren COVID-19-Krankheitsver- lauf höher (siehe Hinweise des Robert Koch-Instituts https://www.rki.de/DE/Content/In- fAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogruppen.html).

Es gelten die Regelungen für Beschäftigte in Schulen sowie für Schülerinnen und Schüler finden sich in: „Umgang mit Beschäftigten in Schulen, die besonderen Schutz genießen“ des Niedersächsischen Kultusministeriums zzt. in der Fassung vom 24.04.2020.

Die Schule hat ein jeweils den spezifischen räumlichen Gegebenheiten angepasstes Konzept zur Wegeführung. Für räumliche Trennungen wurden Abstandsmarkierungen auf dem Boden oder den Wänden aufgetragen. 

Im B-Trakt gilt eine Einbahnregelung.

Konferenzen und Versammlungen

Besprechungen und Konferenzen der schulischen Gremien sind grundsätzlich zulässig, sollen jedoch auf das notwendige Maß begrenzt werden. Dabei ist auf die Einhaltung des Mindestabstandes zu achten. Video- oder Telefonkonferenzen sind zu bevorzugen.

Musikunterricht

Die Regelungen der „Niedersächsische Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus“ zur Durchführung von Gesangs- und Orchesteraufführungen sowie der Rundverfügung der NLSchB zur „Anwendung der Niedersächsischen Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus“ bezüglich Chor- oder Orchesterproben im Rahmen der außerunterrichtlichen Angebote der Ganztagsschule sind zu beachten. Im Übrigen gilt Folgendes:

Chorsingen oder dialogische Sprechübungen dürfen aufgrund des erhöhten Übertragungsrisikos durch vermehrte Tröpfchenfreisetzung und Aerosolbildung in Räumlichkeiten nicht stattfinden.

Infektionsschutz bei der ersten Hilfe

An erster Stelle steht immer die Sicherheit der Ersthelfenden. Wenn möglich, sollte der Mindestabstand von 1,5 m zu anderen Personen gewahrt werden. Zur Minimierung des gegen- seitigen Ansteckungsrisikos für den Ersthelfenden und die hilfebedürftige Person sollte von beiden eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden. Wenn direkter körperlicher Kontakt möglich ist, sollten Ersthelfende Einmalhandschuhe tragen.

Bei der Herz-Lungen-Wiederbelebung kann die Beatmung unterbleiben, die isolierte Herzdruckmassage ist dann ausreichend. Falls eine Beatmungsmaske mit Ventil unmittelbar zur Verfügung steht, sollte diese verwendet werden.

Meldepflicht

Das Auftreten einer Infektion mit dem Coronavirus ist der Schulleitung von den Erkrankten bzw. deren Sorgeberechtigten mitzuteilen. Das gilt auch für das gesamte Personal der Schule.

Aufgrund der Coronavirus-Meldepflichtverordnung i. V. m. § 8 und § 36 des Infektionsschutzgesetzes ist sowohl der begründete Verdacht einer Erkrankung als auch das Auftreten von COVID-19 Fällen in Schulen dem Gesundheitsamt zu melden.

Die „Rundverfügung 1-2020 der NLSchB - Verfahren und Meldepflichten bei Coronavirus (SARS-CoV-2)“ vom 06.03.2020 ist zu beachten.

Zutrittsbeschränkungen und Dokumentation

Der Zutritt von Personen, die nicht in der Schule unterrichtet werden oder dort regelmäßig tätig sind, ist auf ein Minimum zu beschränken und soll nur nach Anmeldung aus einem wichtigen Grund erfolgen. Kontaktdaten dieser Personen sowie Zeitpunkt des Betretens/Verlassens der Schule sind möglichst zu dokumentieren, z. B. in einem Besucherbuch.

Eine Begleitung von Schülerinnen und Schülern, z. B. durch Eltern oder Erziehungsberechtigte, in das Schulgebäude und das Abholen innerhalb des Schulgebäudes sind grundsätzlich untersagt.

Schulfremde Personen müssen zusätzlich über die einzuhaltenden Maßnahmen informiert werden, die aktuell in der Schule hinsichtlich des Infektionsschutzes vor dem COVID-19-Virus gelten.

Die Sitzordnung der Schülerinnen und Schüler ist täglich für jeden Klassen- oder Kursverband zu dokumentieren. Die Dokumente werden am Ende des Schultages von der letzten Lehrkraft im Sekretariat abgegeben.

Täglich wird eine Ein- und Ausgangsliste durch das Sekretariat ausgehangen, wo sich alle Mitarbeiter und Lehrkräfte mit Uhrzeit eintragen.

Das Sekretariat für eine Besucherliste, wo sich Besucher der Schule anzumelden haben.

Aktualisiert am 6. September 2020