Stell dir vor, die Schultüren öffnen sich nicht nur zum Unterricht, sondern zu unzähligen Möglichkeiten der Berufswelt – eine Woche voller Aha-Momente, die den Kompass für die Zukunft neu ausrichtet!

Calberlah. In der ersten Februarwoche verwandelte sich die Realschule Calberlah in ein pulsierendes Zentrum der Berufsorientierung. Schülerinnen und Schüler tauchten ein in die vielseitigen Facetten der Berufswelt, sowohl innerhalb der Schulmauern als auch an außerschulischen Lernorten.

Ein Highlight waren die IHK-Ausbildungsbotschafter der IHK Lüneburg-Wolfsburg, die bereits seit Jahren eine enge Partnerschaft mit der Schule pflegen. Detlef Knoop, der Betreuer der Ausbildungsbotschafter, kehrte gerne in die Schulstraße zurück, um sein Wissen und seine Erfahrungen zu teilen.

Auszubildende aus verschiedenen Unternehmen in und um Calberlah waren ebenfalls vor Ort, darunter The Ritz-Carlton Hotel Management GmbH, LSW Netz GmbH & Co. KG und Stadtwerke Wolfsburg AG, Autohaus Kühl, Gifhorner Wohnungsbau-Genossenschaft, Sparkasse Celle-Gifhorn-Wolfsburg, Undercover GmbH, Schnellecke Logistics Deutschland, H. Butting sowie JYSK SE (Standort Gifhorn). Sie gaben den Schülern einen authentischen Einblick in ihren Arbeitsalltag und beantworteten Fragen zu ihren jeweiligen Ausbildungsberufen.

Das BO-Team der Realschule Calberlah, bestehend aus Sabine Fasterling, Anna Kruppa und Konstantin Leontarakis, zeigte sich begeistert von dem Format, bei dem junge Auszubildende ihr Wissen an die Abschlussjahrgänge weitergaben. Die Schüler erkundeten in Gruppen verschiedene Themenbereiche wie Transportwesen, Logistik, Handel, Handwerk, Bankwesen und Tourismus.

Dank der guten Bahnanbindung nutzten die Schüler die Gelegenheit, außerschulische Lernorte zu besuchen, darunter das DLR (Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt) in Braunschweig, ein Kooperationspartner der Realschule Calberlah. Dort konnten sie einen simulierten Landeanflug auf Braunschweig erleben und den Gesprächen der Fluglotsen lauschen.

Auch für die jüngeren Jahrgänge gab es spannende Angebote: Sie veranstalteten ein Spielefest oder besuchten das Phaeno in Wolfsburg. Die Realschule Calberlah freut sich außerdem darüber, dass das Phaeno in diesem Jahr eine weitere Partnerschule gefunden hat.

Seit Kurzem ist es offiziell: Ab dem Schuljahr 2025/26 wird an der Realschule Calberlah der FREI- DAY als Pilotprojekt erstmalig im 8. Jahrgang eingeführt. Dieses innovative Projekt, das von der Kultusministerin Julia Willie Hamburg unterstützt wird, verspricht, die Art und Weise, wie Schülerinnen und Schüler lernen, grundlegend zu verändern. Willie Hamburg ermutigt zur Einführung des FREIDAY an weiteren Schulen und betonte in einem kürzlich veröffentlichten Zeitungsartikel die Bedeutung dieses Projekts, denn es befördere die Kinder und Jugendlichen zu selbstständigem und eigenverantwortlichem Lernen (Vgl. Gifhorner Rundschau, 14.02.2025). Der FREIDAY ist ein Bildungsformat, bei dem Schüler und Schülerinnen wöchentlich vier Stunden am Stück Zeit haben, um an selbstgewählten Projekten zu arbeiten. Diese Projekte konzentrieren sich auf Zukunftsfragen und gesellschaftliche Herausforderungen in Verbindung zu den 17 Nachhaltigkeitszielen der UN. Die Schülerinnen und Schüler entwickeln kreative Lösungen und setzen diese in ihrer Gemeinde um. Ziel ist es, Verantwortung zu übernehmen, praktische Fähigkeiten zu erlernen und einen positiven Beitrag zur Gesellschaft zu leisten. FREIDAY fördert Eigeni- nitiative, Kreativität und soziales Engagement. Die Realschule Calberlah freut sich darauf, Teil des zukunftswei- senden Projekts zu sein und hofft, dass der FREIDAY nicht nur das Lernen, sondern auch das Engagement der Jugendlichen für eine nachhaltige Entwicklung fördern wird.

Das offizielle und hauptverantwortliche FREIDAY-Team, bestehend aus vier Lehrkräften (F. Fischer, W. Kayser, E. Noack, A Schmidt) und der Schulsozialarbeiterin (R. Bojani), begleitet die Jugendlichen des 8. Jahrgangs intensiv während des FREIDAY und fungieren als unterstützende Mentorinnen und Mentoren. Sie sind besonders gespannt auf die kreativen und innovativen Projekte, die im Rahmen des FREIDAY entstehen werden. „Nachdem die Jugendlichen verstanden hatten, dass wirklich sie ihr Projekt aussuchen und formen dürfen, war es schön mitzuerleben, dass bereits kurz nach der Bekanntgabe des Pilotprojektes die ersten richtig guten Ideen laut wurden. Es stellte sich schnell heraus: Die können das! Wir müssen ihnen nur den Raum und die Zeit dafür geben,“ so das FREIDAY-Team. Sollten Sie Interesse haben, den FREIDAY an der Realschule Calberlah durch Ihre Expertise zu bereichern, melden Sie sich gerne unter frei.day@rscalberlah.de. Das FREIDAY-Team bestätigt, dass bei dem Projekt die Welt außerhalb der Schule zum Lernort wird und der Kontakt zu Experten in der Region notwendig und hilfreich ist. Mit dem FREIDAY setzt die Realschule Calberlah ein starkes Zeichen für eine zeitgemäße und schülerorientierte Bildung. Die gesamte Schulgemeinschaft blickt gespannt und voller Erwartungen auf den Start des Pilotprojekts im kommenden Schuljahr.

Die Juniorwahl parallel zur Bundestagswahl 2025 an der Realschule Calberlah Die „Juniorwahl“ ist ein bundes- weites und schulübergreifendes Projekt. Es soll den Schülerinnen und Schülern bewusst machen, welche grundlegende Bedeutung dem Bürgerrecht der allgemeinen, direkten, freien, gleichen und geheimen Wahl in der Demokratie zukommt: politische Partizipation durch Teilnahme an Wahlen.

„Demokratie ist keine Glücksversicherung, sondern das Ergebnis politischer Bildung und demokratischer Gesinnung“, wie der erste Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland, Theodor Heuss, Auftrag und Verpflichtung aller Bürger kurz und klar kennzeichnete. Dass dies gelingt, ist Anliegen des Projekts „Juniorwahl“. Die Schülerinnen und Schüler setzen sich im Unterricht mit dem Demokratiebegriff, den Parteiprogrammen, den Wahlgrundsätzen, Funktionen der Wahl etc. auseinander und werden so auf den Wahlakt vorbereitet, den sie in einer originalgetreuen Simulation vollziehen.

An unserer Schule fand die „Juniorwahl“ am Freitag, 21.02., statt. Wahlberechtigt waren die Schülerinnen und Schüler der Klassen 7 bis 10, die in den Tagen vor der Wahl ihre Wahlbenachrichtigun- gen erhielten. Der Wahlvorstand (Schüler und Schülerinnen der 7. – 10. Klassen sowie Frau Bode und Frau Heinrich) überwachte am Wahltag den ordnungsgemäßen Ablauf der Wahl und war für die korrekte Auszählung der Stimmzettel verantwortlich. So erlebten unsere Schülerinnen und Schüler politische Beteiligung hautnah.

Das Regionale Landesamt für Schule und Bildung Braunschweig hat das Engagement der Schule in Calberlah für Europa gewürdigt. Was bedeutet die Auszeichnung?

Calberlah. Die Realschule Calberlah (RSC) kann sich erneut über eine besondere Auszeichnung freuen: Sie wurde bei einer feierlichen Zeremonie in Salzgitter als „Europaschule in Niedersachsen“ rezertifiziert. Gemeinsam mit 17 weiteren Schulen aus dem Einzugsgebiet des Regionalen Landesamtes für Schule und Bildung (RLSB) Braunschweig wurde das Engagement der Schule für Europa gewürdigt.

Staatssekretär Marco Hartrich hob die Bedeutung der Europaschulen für die Zukunft Europas hervor: „Europa wird von uns allen gemeinsam gemacht und das fängt in den Schulen bereits an.“ Auch Torsten Glaser, Behördenleiter des RLSB Braunschweig, betonte die wichtige Rolle der Schülerinnen und Schüler: „Ihr seid Vorbilder für ein geeintes Europa und stärkt euer demokratisches Urteilsvermögen.“

Die Realschule Calberlah ist seit ihrer Gründung Europaschule und hat den Europagedanken fest in ihrem Schulprogramm verankert. Durch zahlreiche Projekte, wie beispielsweise die Teilnahme am Erasmus+-Programm, werden die Schülerinnen und Schüler für Europa begeistert. „In Vielfalt geeint“ – unter diesem Leitspruch werden interkulturelle Kompetenzen gefördert und die Schülerinnen und Schüler auf ein Leben in einem vielfältigen Europa vorbereitet.

Realschule Calberlah: Ein Vorbild für Europa

Die Realschule Calberlah ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie Schulen den Europagedanken erfolgreich in ihren Unterricht integrieren können. Durch die erneute Auszeichnung als Europaschule wird das Engagement der Schule gewürdigt und gleichzeitig ein Ansporn für andere Schulen gegeben, diesem Beispiel zu folgen. Die Auszeichnung wurde von Antonia Schmidt, Sabine Fasterling und Rektor Thomas Seeliger entgegengenommen.

aus: Aller-Zeitung vom 28.08.2024

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Gutsstraße 11
38550 Isenbüttel
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