Bundesweit ist die Realschule Calberlah die Beste, was das Konzept zur Berufsorientierung unter besonderer Berücksichtigung der Digitalisierung angeht. Dafür hat sie am Donnerstag den Melissantum-Schulpreis des Instituts für Talententwicklung in Höhe von 1500 Euro bekommen.

„Berufsorientierung fängt bei uns schon in der fünften Klasse an“, stellte Schulsozialarbeiterin Stefanie Jaeger fest. „Berufsorientierung ist nahe dran an jedem Fach.“ Gemeinsam mit Informatiklehrer Steffen Jauch und der stellvertretenden Rektorin Sabine Fasterling hatte sie im Sommer die Bewerbung um den Preis geschrieben. „Das war eine dreiseitige pdf-Datei und ein Drei-Minuten-Video“, berichtete Jauch.Arbeit mit viel HerzblutDie Bewerbung überzeugte. IfT-Projektleiterin Bianca von Davier, die den symbolischen Scheck überreichte, stellte fest: „Die Arbeit hier wird mit viel Herzblut und Energie geleistet, das war dem Antrag anzumerken.“

Lob gab‘s auch von Samtgemeindebürgermeister Hans Friedrich Metzlaff, der als Schulträger betonte: „An dieser Schule werden Konzepte nicht nur geschrieben, sondern gelebt.“ „Und uns sind dabei möglichst individuelle Konzepte wichtig“, ergänzte Rektor Thomas Seeliger. Geld für mehr iPadsWas mit dem Geld passiert, ist schon klar: „Von unserem MINT-Preisgeld haben wir sechs iPads gekauft. Das ist für Projektarbeit schon ganz gut, aber ein Satz von 15 iPads wäre optimal“, erklärte Jauch. Deshalb soll das Preisgeld für die Anschaffung von iPads genutzt werden. „So können wir Technik und Unterricht immer enger verzahnen.“
Die Preis-Urkunde, die Bianca von Davier dabei hatte, wird nun gerahmt und an passender Stelle aufgehängt.
Von Christina Rudert
aus Aller-Zeitung.de vom 6.12.2018 (Daten vom 02.01.2019)