Projektwoche an der Realschule Calberlah widmet sich in verschiedenen Projekten der Arbeitswelt

CALBERLAH. Berufsorientierung fängt in der Realschule in Calberlah schon in der fünften Klasse an, nämlich bei der Vorbereitung des Zukunftstags. In höheren Klassen wird es konkreter, wenn die Schüler entscheiden müssen, wo sie ihr Praktikum verbringen wollen. Eine Projektwoche lang beschäftigt sich jetzt die Schule mit dem Thema. Hauptmann Alexander Klaus präsentierte gestern einer neunten Klasse die beruflichen Möglichkeiten bei der Bundeswehr. In lockerem Gespräch animier

te er die Schüler: „Gebt Gas in der Schule!“ Wer zur Bundeswehr will, „muss sich für die demokratischen Grundrechte einsetzen“. Gemeinsam mit den Schülern trug Klaus einige davon zusammen: „Gleichberechtigung, Menschenrechte.

Und wer den Holocaust leugnet, hat bei uns nichts zu suchen.“ Ob Wetterdienst oder Fernmelde- und elektronische Aufklärung, sehr anschaulich erklärte der Hauptmann, worum es geht. „Aufklärung ist ein bisschen wie James Bond, nur dass der bei uns nicht Jaguar, sondern Clio fährt.“

Alexandra Sommer und Konstantin Leontarakis waren gestern mit ihrer fünften Klasse im Jugendtreff. Dem Frühstück – für das die Schüler selber eingekauft hatten – folgten Brettspiele. „Die Kinder sollten ihr Lieblingsspiel mitbringen“, so Leontarakis. Und nein, Computerspiele waren nicht erlaubt.

Vorbereitet hatten die Projektwoche Schulsozialarbeiterin Stefanie Jaeger und die stellvertretenden Rektorin Sabine Fasterling. Firmen aus der Region präsentierten sich, Eine Schule hat die Berufswelt im Visier Projektwoche an der Realschule Calberlah widmet sich in verschiedenen Projekten der Arbeitswelt die Sechstklässler übten den kompetenten Umgang mit sozialen Netzwerken, das soziale Miteinander war bei Spielen gefragt. „Uns geht es um frühzeitige Berufsorientierung und eine Stärkung von Lebens- und Risikokompetenzen“, so Stefanie Jaeger.

aus Aller-Zeitung vom 8. Februar 2019